Duftbaeumchens Blog

DePhazz

beginning is a label of hope

In welche Schublade soll ich diese Truppe packen?
Pit Baumgartner, der Kopf des Ganzen, beschrieb es in einem Interview mit Sound.de folgendermaßen:
„Nennen wir es doch für heute mal ´Jance´…der Begriff paßt genauso gut wie jeder andere. Ich würde gerne einfach nur ´niveauvolle Popmusic´, oder ´anspruchsvollen Mainstream´, oder ´nachvollziehbare Kunst´, oder ´Spaß an meiner (grenzenlosen) Arbeit´…oder einmal mehr die ewig wichtige Botschaft der Liebe verkünden …nicht mehr aber auch nicht weniger.“ (Das ganze Interview: hier)

Doch das trifft es nicht genau. Vielmehr ist DePhazz eine gelungene Mischung aus TripHop, Electronic, Dance, Bossa, Jazz und, und, und.

Nachdem ich durch eine Zeitschrift auf diese Formation aufmerksam wurde, stand nach dem Probehören von „GodsDog“ sofort fest: Das ist eine CD, die ich wohl öfter hören werde.

Und so war´s auch.

Da sich das Booklet sehr sparsam über die Truppe ausläßt, mußte ich weitere Quellen anzapfen.
Also im WWW gestöbert – und gugge da, es gibt noch eine zweite (chronologisch gesehen eine erste) CD: „Detunized Gravity„. Von der „Machart“ sehr ähnlich, doch trotzdem anders. Bei „GODSDOG“ treten Latinorhythmen mehr in den Vordergrund.
Nichts für die Disco, eher für die Stunden zu zweit oder allein. Oder, wie in letzter Zeit häufiger zu vernehmen, als Hintergrund für diverse TV-Sendungen.

Und im März 2001 dann das dritte Album.

Verspielt wie die vorherigen, aber diesmal ist auch karibisches Feeling dabei. Man merkt sofort, daß hier nicht einfach nur halbherzig Rhythmusmaschinen programmiert wurden. Vielmehr waren hier Leute am Werk, die ideenreich an kleinsten Details getüftelt haben und somit jedem Titel eine besondere Note gaben. Alles in allem mal wieder eine runde Sache. Bleibt zu hoffen, daß wir bald auch mal im Radio ein Stück von dieser und den vorherigen Scheiben zu hören bekommen.
(Oder ist´s dafür zu anspruchsvoll?)

…und „Online“ ist wohl für die, die sich auch mal hierher verirren – die WeWeWeler…

21. Oktober 2002. Der vierte Streich „Daily Lama
Vielleicht noch ein wenig besser als „Death By Chocolate“ und doch wieder neu und anders.

„De Phazz zum Beispiel sind mit ihrer neuen Heidelberger Romantik richtig erfolgreich geworden und haben gerade eine neue CD nach altem Rezept folgen lassen. Ihre Klangtapete als Maxi-Playbackshow durch die letzten Jahrzehnte des Entertainments führte sie in die Charts und auf die Festivalbühnen des Landes. Vor allem Pat Appleton singt gegen das Kalkulierte dieser Musik an. Swing und Bossa, harte Beats und Schmalzgesang, Hawaii und Havanna, fröhliche Kitschbekenntnisse und gute Unterhaltung.“ (Leipziger Volkszeitung, 09.01.2003)

2003 dann das: Fräuleinwunder – Phazz-A-Delic Uppercuts Vol. 1

Bossa Nova auf deutsch.

Pit Baumgartner hat mal wieder gesampelt und geregelt und mit Hilfe einiger DePhazz-Kollegen ein paar schnuckelige Stück auf die Scheibe gepresst. Ist zwar kein reines DePhazz-Werk, aber trotzdem im gleichen Stil und daher nicht minder hörenswert.

Als fünftes Album kam 2004 „natural fake“ in die Plattenläden.

Es entwickelt sich.

Härter, poppiger, schräger, verschobener. Trotz neuer Klänge lassen die bekannten Stimmen und Instrumente nur selten Zweifel aufkommen, wer hier seine Finger im Spiel hatte.

Mai 2005, Haus Auensee. Endlich mal live.

Einfach nur geil! (Wie man heute so schön sagt.)

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