Duftbaeumchens Blog

Feierabend

Posted by duftbaeumchen - 12. Dezember 2005

Wieder mal feiern.
Samstagabend lud MiR-a zu einem kleinen Umtrunk mit Musik.
Zur Begrüßung mixte der Meister selbst. Ein Gemisch aus selbstgebrautem Absinth, Minzlikör, Crash-Eis und nochwas drin. Als Nichtgewohnheitstrinker merke ich mir sowas nicht. Es schmeckte – interessant. Nicht unangenehm, etwas nach Anis, aber mehr mußte wirklich nicht sein. Einer reichte völlig. Nicht nur meiner Meinung nach. Jeder neue Gast wurde mit diesem Begrüßungsgetränk willkommen geheißen, leerte auch brav sein Glas, verzichtet allerdings ebenfalls auf eine Neuauflage der Mixtur.
Ein Bier tut’s schließlich auch. Oder Rotwein. Oder Ananassaft.
Eigens für dieses Event ließ er eine Live-Band (Red Masou) einfliegen. Rock und Blues der achtziger Jahre.
Die Künstler hatten Tontechnik für die Beschallung eines 500-Personen-Festzeltes dabei und nutzen die auch aus. Dummerweise beschränkten sich die Platzverhältnisse der Lokation auf wesentlich weniger Quadratmeter. Zwei Meter vor den Lautsprechern war es ganz schön laut.

Und wir saßen zwei Meter vor den Lautsprechern.


Unsere mehr oder weniger geistreichen Wortwechsel mußten wir somit in die Vor-, Zwischen- und Nachspielzeit verlagern, konnten uns aber trotzdem ausgiebig beschwatzen.
Mit der Zeit gewöhnt man sich an die Lautheit.

Pausen können sooo angenehm sein.


Daß ich eigentlich schon ganz schön alt bin, machte mir die versammelte Klientel wieder mal deutlich. Alle so um die vierzig und älter. Komisch, sonst fällt mir das nie so auf (die meisten meiner Freunde und Bekannten sind zwischen 19 und 35). Wenn man über Jugendweihe und Schulabschluß spricht, über Musik, mit der man aufgewachsen ist und Jahreszahlen aus den Siebzigern und Achtzigern fallen, dann scheint mir die Vergangenheit sehr weit zurückzuliegen. Glücklicherweise sehen wir uns nur ganz selten in dieser Konstellation – meine Wehmut kann sich somit in Grenzen halten.
Andererseits zeigte mir mein nächtliches Durchhaltevermögen, wie frisch ich doch noch bin. Zwei Nächte hintereinander erst halb vier ins Bett und vormittags wieder raus – ich bin stolz auf mich.
Nach mehreren Anläufen wagten MiR-a und ich kurz nach drei als letzte den Aufbruch in die Nacht. Ich verstehe gar nicht, warum ich immer bis zum Schluß bleiben muß. Ich hab doch ’ne warme Wohnung mit Möbeln und einem gefüllten Kühlschrank drin. Seltsam.

Ach ja: Schweinekalt ist’s nachts in Deutschland. Zumindest im Winter.

Uiuiui. Warm anziehen!!
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