Duftbaeumchens Blog

Archive for September 2005

Fristablauf

Posted by duftbaeumchen - 30. September 2005

Kürzlich veröffentlichte Studien zeigen, daß immer mehr ältere Menschen "ins Internet gehen" (wie auch immer die das anstellen).

In diesem Zusammenhang fällt mir ein:

Noch 15 Tage habe ich Zeit.


Wie bereits früher berichtet, will meine am Jahresende in Rente gehende
Mutter unbedingt ein Notebook.


Und weilt dann sicher auch unter uns.
(also nicht körperlich gesehen)

Vielleicht liest sie gar, was ich hier so von mir gebe.

Wie bemerkte doch da sinngemäß ein Mitbürger im heise-Forum? Jürgen Fliege ist im Fernsehen abgesetzt. Nun kommen die Alten ins Netz und nerven hier.

Hoffentlich wird’s nicht ganz so schlimm.

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Spurwechsel

Posted by duftbaeumchen - 29. September 2005

Nenn
mir doch mal bitte jemand ein paar Gründe, warum auf drei- und
mehrspurigen  Autobahnen so selten der rechte Fahrweg genutzt
wird. Eigentlich können wir den doch einsparen. Die Herrschaften
gurgeln doch sowieso lieber auf der Mittelspur ‚rum und behindern
dadurch den fließenden Verkehr. Lernt man sowas neuerdings in der
Fahrschule?
Zu meiner Zeit wurde noch das Rechtsfahrgebot gepredigt. Das ist
allerdings auch schon über zwanzig Jahre her. Ich bekomm da immer
soooo’n Hals.

Ich hör lieber auf, sonst macht mein Herz Kaspereien.

… über das Reißverschlußprinzip will ich gar nicht weiter nachdenken.

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Beratungsbedarf

Posted by duftbaeumchen - 28. September 2005

Da
bekam ich doch kürzlich ein gar lustig Briefchen von meiner Haus- und
Hofbank. Frau L. und Frau R. teilten mir darin mit: "regelmäßige Lohn-
und Gehaltszahlungen auf einem Girokonto bilden die Grundlage für die
Ausreichung eines Dispokredites. Wir haben festgestellt, daß die auf
Ihrem Konto eingehenden Zahlungen nicht der Höhe Ihres Dispokredites
entsprechen."

Fein beobachtet.

Nach Rücksprache im Bekanntenkreis scheint dies wohl ein
grundsätzliches Problem zu sein. Die Kreditlinien sind alle höher als
die monatlichen Geldeingänge.

Ich möge mich doch bitte melden und einen Termin für ein persönliches
Gespräch mit meinem Kundenberater vereinbaren, damit "wir gemeinsam
(…) ein individuelles Angebot erarbeiten" können. Sofern ich derzeit
meinen Dispo in Anspruch nähme, wären die Damschaften gerne "zu einer
Umschuldung in ein Ratendarlehen bereit." Sollte ich mich nicht
innerhalb einer Frist melden, sähe man sich gezwungen, den Kredit an die
neuen Zahlungseingänge anzupassen.

Schön.

Leider verstehe ich den Sinn dieses Schreibens nicht.

Ich entnehme den Formulierungen, daß die Unterzeichner nicht wirklich wissen, wie es auf meinem Konto aussieht.

Als die Zahlungseingänge noch unregelmäßig waren, ich den Dispo bis zur
Grenze und darüber ausgeschöpft habe, hat das doch auch niemanden
interessiert. Gut, da hat die Bank auch Geld mit mir verdient. Seit
vielen Monaten aber ist Kontinuität zu verzeichnen, nur selten
unterschreite ich die Nulllinie.
Allerdings wandert das wenige übrigbleibende Geld zu einem anderen Kreditinstitut.

Irgendwie fühle ich mich beleidigt.
Nach Rücksprache mit der Bank zwecks Terminvereinbarung brachte ich das auch so zum Ausdruck. Und was entgegnet man mir da?

Ich möge das nicht persönlich nehmen.


Hallo? Der Brief ist an meine Person adressiert und von zwei
Menschinnen handschriftlich unterzeichnet. Oder sehen so die neuen
Postwurfsendungen der Banken aus, um mit den Kunden mal wieder ins
Gespräch zu kommen?

Nun bin ich gespannt, wie mich meine Beraterin berät.


Ich werde mich gut vorbereiten.


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entronnen

Posted by duftbaeumchen - 27. September 2005

Beim Editieren meines letzten Eintrages schockt mich doch folgende Meldung:

"There has been a catastrophic error. Please stand by."


Daraufhin habe ich eine Weile bygestanden (unter
dem Tisch verkrochen, man weiß ja nie) – es ist allerdings nichts weiter passiert.

Hui, das war knapp.

Hat ein Mensch auch eine Lebenszeitgarantie?

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Endzeiten

Posted by duftbaeumchen - 27. September 2005

Vor mir liegt eine Verpackung einer Netzwerkkarte; ob Computer- oder andere Technik spielt aber hier gar keine Rolle.
Was mir mal wieder auffällt ist der große Schriftzug

"Lifetime Warranty".
 
Wie lange läuft denn so eine Lebenszeitgarantie?

Seltsamerweise finden sich in den einschlägigen Produktbeschreibungen
nie wirklich aussagekräftige Hinweise, wessen Leben überhaupt
gemeint ist.

Mein Leben? Wenn ich tot bin, interessiert mich bestimmt nicht mehr, ob
das Teil zeitgleich mit mir ablebt oder weiterhin ohne mich sein Dasein
fristet. Allerdings ohne Anspruch auf Überlebenshilfe meinerseits, denn ich bin ja nun mal fort.

Oder sein eigenes?
Na toll. Ich habe also ein Recht auf irgendwelche, nichtdefinierte
Leistungen, solange das Produkt lebt. Und wenn es tot – also kaputt –
ist, dann ist es eben kaputt. Nix mehr mit Garantie.

Glück habe ich vielleicht, wenn nur es nur halbtot ist; zwar nicht mehr
ordnungsgemäß funktioniert, ich aber anhand von Geräuschen oder
Wärmeentwicklung vermuten kann, daß es dem Siechtum verfallen ist und
schwer atmend vor sich hin dümpelt.
Dann (und nur dann) bekomme ich vielleicht Ersatz…
 
… wenn es nicht auf dem Transportweg den Löffel abgibt.
 
Ich
würde mir allerdings reiflich überlegen, ob ich ihm die Strapazen
der Reise und mir die Kosten für Verpackung und Transport
auferlege. Für das Geld kann ich auch was neues kaufen. Natürlich mit noooch besseren Eigenschaften und
 
Lifetime Warranty.

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abeceliches

Posted by duftbaeumchen - 25. September 2005

Mein Neffe lernt nun Englisch. Da Schwester K. von sowas keine Ahnung hat, muß ich immer mal wieder ran. Wegen Aussprache, Übersetzung und so.
Und was fiel mir da heute beim Üben mit dem Kinde ein?
 
Richtig. Ein Gedicht, welches ich in der 5. Klasse gelernt habe.
 
Das geht so (oder so ähnlich):
 
Alfawit ushe mui snajem
ushe pischem i tschitajem
i fsje bukwui papariatku
bjeß oschibki nasuiwajem.
Der pfiffige Leser erkennt sofort, daß das mit Englisch nur entfernt was zu tun hat.
Für die Vorwendebundesbürger, die der Deutung der kyrillischen Schriftzeichen noch nicht mächtig sind, habe ich dies sogar "eingedeutscht".
 
Habe ich im Russischunterricht gelernt; ganz am Anfang.
 
Komisch. Solche Sachen merke ich mir,
aber die dritte Wurzel aus 8623 fällt mir momentan nicht ein.

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ausgesonnt

Posted by duftbaeumchen - 25. September 2005

Ich vermute, heute war der letzte Tag in diesem Jahr, an dem ich mich erfrierungslos in freier Natur nackend den – nun nicht mehr so intensiven – Sonnenstrahlen feilbieten konnte.
Schön war es trotzdem und zumindest so warm, daß die verbundkeksumhüllende Schokolade meines Fitnessriegels recht schnell schmolz und ich mein Liegetuch damit bekleckerte.
Fein. Da freut sich die Waschmaschine.

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Tierschutz

Posted by duftbaeumchen - 25. September 2005

Mami meinte vorhin, ich möge den mir eingepackten Pflaumenkuchen auf dem Nachhauseweg nicht zur Katze machen.
 
Daraufhin habe ich sie mal aufgeklärt.
 
Katzen werden aus anderen Materialien hergestellt.
 
Und landen dann eher in der Pfanne und nicht auf dem Kuchenteller.
 

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Bewegungsstop

Posted by duftbaeumchen - 23. September 2005

Mittwoch war ich mit Maria und Freunden mal wieder tanzen. Irgendwie muß ja der Zeitraum zwischen den Salsakursen am Dienstag und Donnerstag überbrückt werden.
 
Noch nie verlies ich als letzter eine gastronomischen Einrichtung. Vorgestern durfte ich meine diesbezügliche Premiere erleben.
 
Dreiviertel Eins gingen fast zeitgleich Musik und Licht aus. Absichtlich.
 
Es hat allerdings auch sein Gutes: ich war schon halb zwei im Bett.
 
Allein. Falls Nachfragen kommen.
 

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Leerläufer

Posted by duftbaeumchen - 23. September 2005

Es gibt Tage, da verliert man.
 
Und dann gibt es Tage, da gewinnen die anderen.
 
Heute ist mal wieder so einer.
 
Eigentlich habe ich jetzt Feierabend.
 
Doch sitze ich hier ‚rum und warte. Ich warte auf zwei im Bau befindliche Computer, die heute noch abgeholt, konfiguriert und ausgeliefert werden müssen.
 
Heute noch!
 
Es ist eben Freitag. Die ganze Woche wäre Zeit gewesen. Aber nee …
 
 … Lutzel macht das am letzten Tag.
 
 
Nachtrag: 18.15 Uhr konnte ich endlich die Firma verlassen.

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