Duftbaeumchens Blog

Archive for August 2005

Hexentanz

Posted by duftbaeumchen - 31. August 2005

Ich möchte an dieser Stelle die Welt vor einer Hexe warnen.
Hab sie heute wieder beim Tanzen getroffen. Ständig steckt sie mir die Zunge raus und ist ganz böse zu mir. Sie hat blonde Haare und sieht eigentlich ganz lieb aus. Aber in ihr steckt anscheinend ein Wesen nicht von dieser Welt.
 
An die Hexe:
 
Frau B. (Name dem Autor bekannt), wenn Sie nicht damit aufhören, kann ich Sie gar nicht mehr leiden.
 
So, nun hab ich ihr das aber gegeben.
 
Seht euch vor, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
 
(Ich mußte das vor dem Schlafengehen noch mal los werden.)
 
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Amtshandlung

Posted by duftbaeumchen - 30. August 2005

Erstmalig
in meinem Leben besuchte ich heute eine Kfz-Zulassungstelle. Nicht nur
zum gucken – nein, ein ernsthaftes Anliegen lag mir am Herzen.

Ich sollte ein Fahrzeug abmelden.

Warum, wieso, weshalb spielt hier keine Rolle – nur soviel: des Nachts
haben sich pfiffige Spitzbuben gedacht: "Ooch, das sieht aber schön aus
und fährt besimmt auch ganz ordentlich, das nehmen wir doch gleich mal
mit."
Gedacht, getan. Das Auto und noch andere Hausratgegenstände eines
Bekannten befinden sich nun auf einer Reise nach Unbekannt.
Sommerferien eben.
Wie dem auch sei, ich hatte zumindest den Auftrag, o.g. Kfz auch
offiziellund amtlich aus dem städtischen Nah- und Fernverkehr zu entfernen.
Mit einer Vollmacht ausgestattet betrat ich die heiligen Amtshallen.

Was macht man zuerst?
Genau, die Raum- und Zuständigkeitsstellenverteilungstafel aufmerksam studieren.
Wie ich das gewohnt bin von oben nach unten.

Unten angekommen lese ich:
"Bitte beachten Sie: Zuerst am Informationsschalter melden und sich eine Wartenummer zuteilen lassen"

Mach ich doch glatt.

Ich betrete die Bühne. Und das im wahren Sinne des Wortes.
Man stelle sich das so vor: ein saalähnlicher Raum. Auf einer Seite
eine Tür, auf der anderen ein Tresen mit einer Menschin dahinter.
Dazwischen ca. 15 Meter (es können auch zwanzig sein) Weg, gesäumt von
mehreren hintereinander angeordneten Stuhlreihen. Bis auf den
vorletzten Platz besetzt mit Zuschauern.

Zwei große Anzeigetafeln beobachtend, welche an der vierten Raumseite
angebracht sind. Bei der Menschin trägt man sein Anliegen vor, wird
daraufhin in eine Gruppe einsortiert, erhält eine Wartenummer und kann
sich dann erst mal ausruhen. Sofern ein Stühlchen frei ist.

Oder man ist was besonderes.
Als VIP darf man sofort seinen persönlichen Sachbearbeiter aufsuchen. Ich bin VIP.
Schon wieder.
Eigentlich schade. Ich hätte gern dem großen Auditorium ein paar
Minuten beigewohnt und den den Raum betretenden und verlassenden
Laienschauspielern meine Achtung gezollt.
Andererseits habe ich aber anderes zu tun, als den Nachmittag auf einem
Amt zu verbringen. Hier ist es zwar aufgeräumt und ordentlich (ist ja
auch das Ordnungsamt); eine ansprechende, gemütliche Atmosphäre fehlt
jedoch.

Ich begebe mich also sofort in die erste Etage. Schalter 18.
Ein Bürger wird momentan abgefertigt, ich bin dann der nächste. "Na das geht
ja schnell, da bin ich ja in ein paar Minuten wieder raus.", denke ich
so und werde aufgerufen.
Mein Anliegen ist flux vorgetragen, Frau S. (Name dem Verfasser
bekannt) guckt allerdings etwas grimmig. Sie tippselt auf ihrer
Computertastatur ‚rum und resigniert, weil sie nicht weiterkommt. Sie
murmelt etwas von Vorgang und Sperre, schaut sich ratsuchend um und
holt schließlich doch eine Kollegin. Gemeinsam geht’s aber auch nicht
richtig vorwärts.
Für diese Konstellation gibt es nun für mich zwei Erklärungen: Entweder
beide Amtsangestellten haben keine Ahnung (wovon ich nicht ausgehe)
oder in Deutschland werden zu wenig Kraftfahrzeuge gestohlen und die in
solchen Fällen übliche Vorgangsweise ist nicht so geläufig.
"Da mußt du mal Frau … fragen, die hat das schon mal gemacht."

Frau S. bedeutet mir, mich einen Moment zu gedulden. Mit Optimismus im
Herzen lehne ich mich zurück und schaue ihr nach, als sie ihren Platz
verläßt. Frau … sitzt nur einige Meter entfernt, allerdings im
Fachgespräch mit einer weiteren Kollegin.
Minuten vergehen. In einem Amt wird nicht gedrängelt, auch die
Bediensteten stellen sich hier an und warten – nur ohne Nummer. Schon
nach knapp zehn Minuten kann "meine" Schalterfrau ihr Anliegen
vorbringen.

Ich möge mich bitte noch etwas gedulden. Beide begeben sich an einen
anderen Arbeitsplatz. Man tuschelt, zeigt mit den Fingern auf
Eingabefelder auf dem Monitor. Nun wird sogar noch telefoniert. Die
Zeit rinnt dahin.
Doch dann geht es vorwärts. Offensichtlich ist das Rätsel geknackt.
Frau S. kommt wieder zu ihrem Platz, gibt Daten ein und reicht mir eine
Chipkarte.
"Damit gehen sie jetzt ins Erdgeschoß und bezahlen am Kassenautomaten. Danach kommen sie wieder zu mir."
Gesagt, getan.

Am Automaten bin ich der einzige. Ich schiebe die Karte ein und er
zwitschert mich an. Es klingt wie in alten Science-Fiction-Filmen.
Mehrere Pieptöne in unterschiedlichen Tonhöhen bestätigen jeden
Bedienvorgang von mir und versüßen auf lustige Weise die ohnehin recht
kurze Wartezeit.
Klimper-klimper, das Wechselgeld landet auf den Cent genau im Ausgabefach, gefolgt von zwei Quittungen.
Ich erklimme wieder die erste Etage und werde auch sofort bedient. Wenige Sekunden später ist die Geschichte erledigt.
Wenn ich die Such-, Lauf- und Wartezeit abziehe, dauert so eine
Abmeldung nur ca. 10 Minuten. Und so teuer war es auch nicht. Mit knapp
16 Euronen ist man dabei.

Und wenn mehr Autos geklaut werden, geht es in Zukunft noch schneller.
Billiger wird es dann auch. Die Menge macht’s. Damit kommt Routine.

Also Leute, traut euch.

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Sind wir anders?

Posted by duftbaeumchen - 29. August 2005

Die
Differenz wird größer. Zwischen mir und den Sprachkonstruktionen "der
Jugend". Manche Sachen fallen mir zunehmend schwerer, sie auf den
ersten Blick zu erfassen.

Was ist "Shisha"?

"… haben dann gleich mal die Shisha angemacht… " bzw. "hat sich auch erst ma zur Shisha gechillt"

Mittlerweile weiß ich es.
Ebenso, daß es richtig kewl un flashig ist, mim Bus zu fahren.

Und daß man heutzutage keine Kommata mehr benutzt.

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Schneckengang

Posted by duftbaeumchen - 29. August 2005

Der
Stapel ist kleiner als erwartet. Auch habe ich keinen Riesenstreß wie
die letzten Jahre – mein erster Arbeitstag nach dem Urlaub verläuft
recht ruhig. Ich mache ein paar Angebote, sehe die ca. 100 e-Mails
durch.
Seltsam.
Da braut sich bestimmt noch was zusammen. Ich vermute, unsere Kunden
haben sich abgesprochen und warten nur auf den "richtigen" Zeitpunkt.

Um dann in einer konzertierten Aktion telefonisch über mich hereinzubrechen.


Vielleicht sollte ich mich heimlich verdrücken.

Das Wetter würde es rechtfertigen.

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Endspurt

Posted by duftbaeumchen - 25. August 2005

Mittwoch, 24.08.2005
 
Endlich geht’s wieder nach Hause. Das ist ja nicht auszuhalten. Den ganzen Tag nur Sommer, Sonne und gute Laune – ekelhaft. Die Solidarität mit meinen Landsleuten gewinnt in mir die Oberhand.
 
Ich will heim.
Am Flughafen in Faro ging es dieses Jahr besonders schnell. Erfahrungsgemäß rechnete ich mit einer halbstündigen Verweilzeit in der Wartegemeischaft am Check In.
Doch was war das? Drei Schalter sind für uns vorgesehen. Zwei mit jeweils einer Menschenansammlung der geplanten Wartezeit entsprechend davor; eine völlig leer. Und an ebendieser steht unsere Flugnummer. Nichts wie hin.
Ich reiche Pässe und Buchungsbestätigung über den Tresen und die Dame fragt mich in gebrochenem Deutsch, ob ich eine …karte habe. Ich mißverstehe sie und sage vorsichtshalber erst mal "ja". Sie blättert die Dokumente durch und wiederholt ihre Frage. Ob ich eine Gold- oder Silberkarte besäße, will sie wissen. Ich blicke zum Monitor nach oben und verstehe.
Aha, dieser Check-In-Schalter ist den Vielfliegern vorbehalten. Ich lächle demütig.
Da zwischenzeitlich kein weiterer Fluggast hinter uns steht, zeigt sie Erbarmen und fertigt uns trotzdem ab. Stolz blitzt in unseren Augen – damit sind wir auf der sozialen Leiter gestiegen und bezeichnen uns nun als VIP. Very Important Persons. Die Mitglieder der Wartegemeinschaft neben uns schauen ganz neidisch. Und dabei hätte ich ihnen so gerne Gesellschaft geleistet.
Unsere Gepäckstücke entschwinden im Bauche des Flughafens und wir begeben uns zur Sicherheitsschleuse.

Vorsorglich entferne ich Gürtel und sonstige Metallgegenstände aus meiner näheren Leibesumgebung. Da ich die Knöpfe an der Jeans nicht abreiße, rutscht selbige trotzdem nicht nach unten. Ich werde durch das "Tor" gewunken – und es piept.
Der Sicherheitsmann guckt und läßt sich meine Schuhsohlen zeigen. Das war’s. Wahrscheinlich hat ihm ein spezielles Gefühl mitgeteilt, daß ich weder Sprengstoff, noch Waffen oder gar terroristische Gedanken mit mir führe. Wenn doch: Diese Hürde hätte ich überwunden.
Vielleicht war es aber auch mein vertrauenswürdiger Blick.
Naja, nicht vielleicht – mit Sicherheit.

Nach dem obligatorischen, zweimaligen Entleeren der Pionierblasen meiner männlichen Mitreisenden (Db berichtete) und einer geringfügigen Wartezeit, ging’s dann pünktlich los.
Beim Start knarrte es zwar verdächtig, aber es ist nichts Schlimmes  passiert.
Nach den Sicherheitshinweisen und einer weiteren Pause gab es dann endlich was zu Essen.
Der Koch gab sich richtig Mühe. Minikartoffeln mit Möhren und einer Art Schweinegulasch. Dazu Käse mit Schoko-Luftschaum-Puddeling; gekrönt von Messer, Gabel und Löffel in der Plastiktüte.
Jeder amerikanischen Airline hätte dieses Gericht Millionen gekostet – an Schadenersatzforderungen der Passagiere. Zum Ausgabezeitpunkt des in einer Aluminiumassiette verpackten Hauptgerichtes an die Reisenden hatte selbiges gerade den Siedepunkt unterschritten. Und so fühlte sich das auch an. Ohne Asbesthandschuhe war der fest verschlossene Deckel nur schwer verletzungsfrei zu entfernen. Nicht nur ich habe mir leicht die Finger verbrannt. Von der Zunge rede ich gar nicht erst.
Mit Erreichen der optimalen Verzehrtemperatur war’s dann aber doch richtig lecker.
Dazu ein Wässerchen – fein.
Weitere Besonderheiten fielen mir nicht auf; die Reise verlief ruhig.
Die Landebahn in Berlin-Tegel scheint mir allerdings kürzer zu sein als anderswo. Der Pilot setzte alles daran, die Maschine auf kürzestem Wege zum Stillstand zu bringen. Ohne Sicherheitsgurt wäre ich bestimmt unter den vor mir befindlichen Sitz gerutscht. Vielleicht mußte auch jemand von der Crew dringend auf Toilette oder nach Hause – wer weiß.

Anja holte uns ab.
Der Flughafen Berlin-Tegel ist auch von außen sehr verwinkelt. Mehrere Ebenen und Parkplätze – für Auswärtige auf den ersten Blick nicht zu durchschauen. Schon gar nicht im Dunkeln. Wir gingen beide das Auto aus der Tiefgarage  zu holen und ließen meine Mitreisenden mit dem Gepäck zurück.
Nun weiß ich ungefähr, wie das Gelände rundrum aussieht. Wir sind Ehrenrunden gefahren, haben fast alle Ebenen erkundet und die Wartenden dann doch gefunden.
Gepäck und Menschen verstaut – los geht’s. Bis Leipzig ist es nun nicht mehr weit, die Autobahn weitestgehend hindernisfrei.
Nach einer reichlichen Stunde – zu Hause.
 
Es hat sich nichts verändert. Wie auch, es war ja keiner da.
 
Nicht mal ein Einbrecher.

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Tütenhund

Posted by duftbaeumchen - 25. August 2005

Dienstag, 23.08.2005
 
Vorige Woche hat es Merlin erwischt.
Zu zweit sind sie über ihn hergefallen und haben ihn gebissen. An Bauch und Kopf. In einer Notoperation mit dreimaligem Herzstillstand konnte er trotzdem gerettet werden. Merlin lebt und ihm geht es den Umständen entsprechend ganz gut. Er frisst wieder; kann auch laufen.
Er versucht natürlich, den die Wunde vor Umwelteinflüssen schützenden Verband mit dem Schnabel (?) zu entfernen. Deshalb ziert seinen Kopfbereich eine tütenförmige Kunststoffmanschette, welche den direkten Kontakt seiner Beißwerkzeuge mit der Wunde verhindern soll.
 
Hunde kommen ja überall ‚ran und müssen demzufolge auch überall ‚rumknabbern.
 
Mit etwas künstlerischem Geschick könnte Siggi zwar die recht trist aussehende Kopfhülse verschönern – Gipsbeine werden auch mit Bildern und Autogrammen verziert -, doch schränkte dies das Sichtfeld des Tieres noch stärker ein und ist somit unzweckmäßig.
So ein Trichter an sich ist für einen Hund eher ungeeignet (für den Menschen bestimmt auch).
Ständig bleibt Merlin mit dem Teil irgendwo hängen. Dort, wo er sonst problemlos durchschlüpfen kann, hindert ihn plötzlich ein "unsichtbarer" Widerstand an der Passage. Und  dabei liegt die ihn zurückhaltende Manschettenkante in seinem Sichtfeld und er müßte doch merken: "Halt, da ist was im Weg, ich muß meinen Kopf etwas drehen."
Hunde sind da wohl noch tunnelblickiger als Männer – er rennt einfach drauf los und wundert sich, warum es auf einmal nicht weitergeht.
Mit der Zeit wird er sich dran gewöhnen.
Und wenn dann die Tüte wieder weg ist, wird er ein ganz neues Gefühl der Freiheit erleben.

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Zipfelerkundung

Posted by duftbaeumchen - 21. August 2005

Sonntag, 21.08.2005
 
Eine Thüringer Rostbratwurst für 3,00 Euro?
Klar, die gibt’s auch in Portugal. Ohne Zipfel. Schmeckt auch nicht anders als in deutschen Landen, aber hier gibt’s noch ein Zertifikat dazu.
 
Ich war da.
Am westlichsten Zipfel Europas.
Westlicher geht es nimmer.
Wenn es nicht so diesig gewesen wäre, hätten wir bestimmt die amerikanische Freiheitsstatue gesehen.
 
Zumindest die Fackel.
 
P.S. Vor zwei Jahren waren die Bratwürste noch größer. Für’s gleiche Geld.

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Werbegeschädigt

Posted by duftbaeumchen - 20. August 2005

Freitag, 19.08.2005
 
Was wäre ein Besuch an Portugals Atlantikküste, ohne vom reichhaltigen Angebot an unterschiedlichen Meeresfrüchten und Fischsorten probiert zu haben.
Für Erwachsene kein Problem, für Kinder schon eher:
 
Fisch wächst nicht in Stäbchenform und badet naturgemäß selten in Ketchup,
 
auch wenn der graubärtige Mann mit der Kapitänsmütze anderes vermuten läßt. Käpt’n Iglo ist kein guter Lehrer.
Die Scholle war schon zu schwach zum Schwimmen; sie wurde an den Tisch getragen. Auf einem riesigen Teller. Alleine hätte sie den Weg sicher auch nicht mehr gefunden – ohne Kopf und Flossen, nur im Teigmantel bekleidet. Wie ein überdimensionales, ungleichmäßig plattgewalztes Fischstäbchen. Vom Geschmack her dem eines gepressten Fischquaders auch nicht unähnlich.
Und doch ist es nicht das gleiche. Auch nicht, wenn das weiße Fleisch (?) von den Gräten befreit und mundgerecht zum Verzehr aufbereitet wird. Felix ist mäkelig.
Vom Fisch bekommt sein Magen letztlich nicht viel mit. Die drei Kartöffelchen und das Gemüse machen nicht satt, obwohl das Gericht an sich ohne weiteres auch für zwei Personen ausreichen würde.
Die Scholle ist nun mal der Hauptakteur.
Doch leider nicht kindgerecht bemaßt.

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Kaffeefahrt

Posted by duftbaeumchen - 20. August 2005

Donnerstag, 18.08.2005
 
Siggi Sonnenschein hat heute Geburtstag. Das Wetter verhält sich auch so. Kein Wölkchen zu sehen; der Planet heizt ganz schön.
Wir werden zu Kaffee und Kuchen geladen. Beim deutschen Bäcker in Lagos. Das sind zwar ca. 35 km, aber der Weg ist nicht umsonst.
Für einen Bundesbürger zu Hause ist es normal und einfach, mal schnell zum Konditor zu flitzen, um ein Stück Pflaumenkuchen oder Schwarzwälder Kirsch zu sich zu nehmen. Der Portugieser an sich kennt diese Form des Backwerks allerdings weniger. So ist es für Deutschresidenten etwas Besonderes, auf diese Weise die ursprüngliche Heimat zu erleben.
 
Und lecker schmeckt es obendrein.
Da legt man schon mal ein paar Kilometer zurück.
Zum Kaffeekränzchen.

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Entwigglungshilfe

Posted by duftbaeumchen - 19. August 2005

Donnerstag, 18.08.2005
 
Schwester K. ist heute zur Fronarbeit eingeteilt. Gartenpflege.
Hausherrin Siggi verfügte die körperliche Tätigkeit und stellte entsprechendes Gerät zur Verfügung. Kostenfrei.
Unser reichhaltiges Frühstück rechtfertigt eine solche Maßnahme, welche sich leider nicht kostenmindernd auf unser Hiersein auswirkt. Meiner Schwester tut die landschaftsgestalterische Betätigung aber ganz gut.
Ich wundere mich schon lange, warum ich jeden Morgen das Geschirr abtrocknen muß…
 
Unsere Nachbarn fragten ganz besorgt, ob sie dann nächste Woche mit Buddeln dran wären.
 
… Da läßt sich bestimmt was einrichten…
 
Die ersten Gespräche mit der Objektleitung habe ich bereits geführt.
 
 
P.S. Das erste Mal in meiner Laufbahn als Bloggist, hat mich die MSN-Wortsperre erwischt.
Das Wort "Entwicklungshilfe" darf nicht als Titel verwendet werden. Seltsam.

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