Duftbaeumchens Blog

Tour de Leipzig

Posted by duftbaeumchen - 3. Juli 2005

Ich bin stolz auf mich.
 
Sonne zum Strandeln war heute keine, aber dafür fast optimales Radlerwetter.
Sportlich gekleidet verließ ich die Wohnung Richtung Keller.
Unten erwartete mich Herr Murphy. Ich wollte ja nur radeln – also nichts, was man nicht auch aufschieben kann.
 
Was meint Murphy also zu dem Thema?
 
Genau. Wenn ein Reifen Luft verlieren kann, dann macht er das auch.
 
Vorderrad platt.
 
Warum auch nicht? Aber wieso bei mir? Es gibt doch so viele Bicyclisten auf der Welt.
Ok,
ich fügte mich in mein Schicksal; so schlimm war das ja nun auch nicht.
Seltsam ist nur, daß die Löcher immer so winzig klein sind und trotzdem
so viel Luft durchpaßt.
Die
geringe Zeitverzögerung spare ich später bei den Pausen (Haha, als ob
ich heute noch Termine hätte) wieder ein. Nachdem ich den
Vorderreifen geflickt hatte, ging’s endlich los.
Zwei-Seen-Tour.
Meist Wald- und Radwege unterschiedlicher Qualität. Und Menschen waren
auch unterwegs. Schade. Manche gesittet hintereinander fahrend, manche
(meist in Gruppen) über die komplette Wegbreite verteilt und nicht
akustodirigabel. Vielleicht bin ich schneller als der Schall
meiner Klingel. Wahrscheinlich muß ich mir ein Nebelhorn ans Rad
klöppeln. Zumindest scheint es mir, also ob einige Zeitgenossen so
mit dem Radfahren an sich beschäftigt sind, daß sie die Umwelt
überhaupt nicht wahrnehmen. Das verhindert ein zügiges Durchkommen.
Naja, egal. Ich hätte die Strecke absperren lassen können.
Schokoriegel
werde ich zukünftig zu solchen Veranstaltungen auch nicht mehr
mitnehmen – die vertragen sich nicht mit meiner Körperwärme. Da hätte
ich allerdings auch selber d’rauf kommen können. Den Balisto-Riegel
habe ich dann halbgegessen der komunalen Müllverwertung
zukommen lassen – die eigentlich cerealienumschließende Schokilade
klebte mehr an meinen Fingern und an der Verpackung als am Riegel.
Ich habe wieder etwas gelernt.
Sonst
gab es keine Vorkommnisse. Eigenartig. Verwunderlich finde ich, daß
auch das Eis, welches ich mir bei Tanzmaus Maria noch gönnte, weder
kleckerte noch ‚runterfiel.
Vielleicht wird mir nachher noch schlecht davon. Aber erst, wenn ich mit den Inlinern auf halber Strecke bin. Später.
Jetzt esse ich erst mal was.

50 km mit Hindernissen in zweieinhalb Stunden machen hungrig.
 
 
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